Skigebiete Hohe Tatra
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Skifahren in der Hohen Tatra
Die polnische Tatra ist klein, steil und komplett von Nationalpark umgeben – Skifahren geht hier nur an wenigen genau definierten Stellen. Dass es überhaupt geht, verdankt Polen einem Bauprojekt von 1935: In nur 227 Tagen zog man die Seilbahn auf den Kasprowy Wierch hoch, die erste Luftseilbahn des Landes. Sie machte aus Zakopane, bis dahin ein Sommerfrischeort, das Wintersportzentrum Polens.
Oben, knapp unter 2000 Metern, warten zwei Sessellifte in den Karen Gasienicowa und Goryczkowa, und das Gelände ist ernst gemeint: hochalpin, baumfrei, lawinengefährdet, ohne die Pistenbreite, die man aus den Alpen kennt. Die Zahl der Fahrgäste ist zum Schutz des Nationalparks begrenzt, in der Hochsaison lohnt der Vorverkauf. Wer es gemütlicher mag, bleibt auf den Hängen von Nosal, Harenda oder der Gubalowka am Ortsrand, die alle vom Ort aus erreichbar sind.
Zakopane selbst ist ein Kapitel für sich. Die Holzarchitektur im Zakopane-Stil, den Stanislaw Witkiewicz um 1900 entwickelte, prägt ganze Straßenzüge, die Krupowki ist im Winter eine einzige Promenade, und auf der Wielka Krokiew wird Skispringen zum Volksfest. Dazu gehört Oscypek, geräucherter Schafskäse vom Straßenstand – warm und mit Preiselbeeren serviert ist er ein triftiger Grund, die letzte Abfahrt sausen zu lassen.
| Höhe: | 1987 787 1200 m |
| Kabinenbahn: | 3 |
| Sessellift: | 6 |
| Schlepplift: | 13 |
| Seil/Übungslift: | 9 |
| Pisten gesamt: | 29,8 km |
| schwarz: | 3 |
| rot: | 7 |
| blau: | 20 |
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