Skigebiete Riesengebirge
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Skifahren im Riesengebirge
Die polnische Seite des Riesengebirges ist die Nordseite: schattiger, steiler im Anstieg und mit deutlich weniger Skiorten als die böhmische Seite gegenüber. Dafür liegen die beiden, die es gibt, jeweils an einem eigenen prominenten Berg.
Karpacz, das frühere Krummhübel, fährt an der Kopa unterhalb der Schneekoppe. Der Sessellift dorthin ist seit 1959 in Betrieb und war lange der einzige Aufstieg dieser Art in der Gegend. Wer oben aussteigt, steht am Beginn des Wegs zur Schneekoppe – auf den Gipfel selbst führt allerdings nur von tschechischer Seite eine Bahn. Im Ort steht die Stabkirche Wang, ein norwegischer Holzbau aus dem 12. Jahrhundert, den Friedrich Wilhelm IV. 1842 hierher versetzen ließ; es ist die einzige erhaltene Stabkirche außerhalb Norwegens.
Szklarska Poreba, deutsch Schreiberhau, liegt am Westende des Kamms an der Szrenica, dort wo Riesengebirge und Isergebirge aneinanderstoßen. Das Gebiet ist das höhere der beiden, hat eine der größten Beschneiungsanlagen der Region und mit der Lolobrygida eine Panoramaabfahrt, die sich über mehrere Kilometer hinzieht. Der Ort lebte vom Glas – die Hütten von Schreiberhau lieferten einst in halb Europa, und die Werkstätten kann man bis heute besichtigen.
Beide Orte liegen im Hirschberger Tal, das mit seiner Dichte an Schlössern und Parks eine eigene Reise wert ist. Und über den Kamm ist man zu Fuß schnell auf der tschechischen Seite – Grenzkontrollen gibt es keine mehr.
| Höhe: | 1362 710 652 m |
| Kabinenbahn: | 0 |
| Sessellift: | 3 |
| Schlepplift: | 18 (13 im Ortsbereich) |
| Seil/Übungslift: | 1 |
| Pisten gesamt: | 12 km |
| schwarz: | 1 |
| rot: | 2 |
| blau: | 2 |
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| Höhe: | 1340 800 540 m |
| Kabinenbahn: | 0 |
| Sessellift: | 4 |
| Schlepplift: | 22 (mit Ortsbereich) |
| Seil/Übungslift: | 0 |
| Pisten gesamt: | 10 km |
| schwarz: | 1 |
| rot: | 4 |
| blau: | 7 |
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